Kommunikationsstrukturanalyse (KSA)

Die 'KSA' - Methode ist in den späten 80er Jahren an der Technischen Universität Berlin unter dem Namen Kommunikationsstrukturanalyse (KSA) von Prof. H. Krallmann und seinen Mitarbeitern entwickelt worden. Die KSA ist eine siebenphasige, wissenschaftlich untermauerte Analysemethode, bei welcher der Produktionsfaktor Information eine zentrale Rolle einnimmt. Insbesondere liegt der Schwerpunkt in der Betrachtung der Informationsverarbeitung aus der Sicht der Ablauf-organisation und der IV-Technologie. Dadurch wird die genaue Erfassung und Gestaltung von Objekten (Unternehmensfunktionen) und ihres Beziehungsgefüges innerhalb der Unter-nehmensstruktur ermöglicht. Aus der Definition zentraler Objekte (z.B. Aufgaben, Funktions-träger und Informationen, die den Aufgaben zur Verfügung stehen) ergibt sich das Unter-nehmensmodell. Den Verrichtungsarten werden darüber hinaus Aufgaben zugeordnet, sowie Arbeitsmethoden und Sachmittel erfasst. Dies ermöglicht beispielsweise die Klassifikation von Aufgaben und die Erstellung von Stellenprofilen

Das Unternehmensmodell bedient sich wesentlich der Sichtweisen von Organigrammen, Prozessmodellen, Funktionsmodellen sowie Informationsmodellen

  • Organigramme und Prozessmodelle stellen die Aufbau- und Ablauforganisation dar: In den Organigrammen werden den Funktionsträgern Aufgaben aus dem Funktionsmodell als deren Stellenbeschreibung zugeordnet, im Prozessmodell er-folgt die Zuordnung von Bearbeitungszeiten, Wahrscheinlichkeiten, Abhängigkei-ten und der verwendeten Sachmittel
  • Die Funktions- und Informationsmodelle dienen hingegen der hierarchischen Strukturierung der zu bearbeitenden Aufgaben und Informationen.